Der Vogel und das Mädchen |
| Ich bin ein Kind mit glänzenden Augen |
| Wenn über mir die Vögel zieh'n |
| Sie fliegen fort, so hoch wie die Schwalben |
| Und schau'n hinab, die Welt ist schön |
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| Schön ist das Boot auf schäumenden Wellen |
| Das Sonnenlicht, die Blume im Eis |
| Schön ist das Lied, die Klänge des Meeres |
| Und was der Wind zu flüstern weiß |
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| Weiß ist das Blatt, die Schwinge des Vogels |
| Kannst du versteh'n warum ich dich mag? |
| Ich bin das Kind und du bist der Vogel |
| Ich bin die Nacht und du – der Tag |
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| Tag, bring uns Licht, bring Freude und Hoffnung |
| Liebe und Glück, lass mich nicht allein |
| Bleibe bei mir und schmücke mein Leben |
| Die Welt soll voll von Liebe sein |
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| Vogel, fliege hin zur Liebe |
| Nimm das Kind mit, es braucht Liebe |
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| Du träumst mit mir, du kennst meine Wünsche |
| Komm, nimm mich mit, zeig mir deinen Stern |
| Ohne dich stand ich immer im Schatten |
| Doch das liegt heut' für mich so fern |
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| Fern ist die Not, die dunklen Gedanken |
| Bilder, die längst vergessen schon sind |
| Liebe, sie litt und kennt keine Grenzen |
| Wenn du nur bist so wie ein Kind |
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| Ich bin ein Kind mit glänzenden Augen |
| Wenn über mir die Vögel zieh'n |
| Sie fliegen fort, so hoch wie die Schwalben |
| Und führen mich zur Liebe hin |
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| Vogel, fliege hin zur Liebe |
| Nimm das Kind mit, es braucht Liebe |
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| Kind und Vogel sind wir beide |
| Was wir suchen, das ist Liebe |